Es ist ja nicht so, als wäre das Kunstprodukt aus Leipzig ohnehin schon unbeliebt bei Fans aller Couleur. Der erst 7 jährige Retortenclub von Ralf Rangnick hat dem Ganzen am Samstag beim Heimspiel gegen Schalke durch das Verhalten auf dem Platz noch die Krone aufgesetzt.

Bereits in der ersten Spielminute täuschte Timo Werner ein Foul im Strafraum vor. Fährmann konnte in der Situation die Arme auch nicht weiter wegziehen. Trotzdem hat es nicht gereicht, um die Fehlentscheidung von Schiedsrichter Dankert nicht mehr abzuwenden. Wie man solch eine Entscheidung treffen kann, bleibt Dankerts Geheimnis, denn selbst aus dem Gästeblock im Oberrang war klar ersichtlich, dass das eine Schwalbe war.

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Lage

Nur wenige Kilometer hinter der Deutsch-Österreichischen Grenze liegt das letzte Ziel unserer Europa League Reise im Kalenderjahr 2016: Salzburg, mit ca. 150.000 Einwohner die viertgrößte Stadt Österreichs.

Wetter

Im Dezember kann man in Salzburg durchaus die dicken Winterklamotten einplanen. Die Durchschnittstemperatur liegt zwischen -2,5 bis 4 Grad. Der Niederschlag, der allerdings im Vergleich zu den Sommermonaten geringer ausfallen, fällt entsprechend meistens als Schnee.

Anreise

Bei der Anreise nach Salzburg stehen uns diesmal im Gegensatz zum Auswärtsspiel in Krasnodar wieder einige Möglichkeiten zur Verfügung.

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(ae) Am Ende der gestrigen Verhandlung gab es zumindest ein glückliches Gesicht im Sitzungssaal A 140 im Landgericht Bochum. Ender Ulupinar zeigte sich zufrieden, denn seine Chancen im Streit gegen den Schalker Fanclub Verband (SFCV) – dessen Aufsichtsratsvorsitzender er bis vor kurzem noch war, bevor er sein Amt im Zwist niederlegte – waren gestiegen. Es folgt ein Augenzeugenbericht von Astrid, die der öffentlichen Verhandlung beiwohnte und die Dinge aus ihrer Sicht schildert.

Doch um was ging es eigentlich in diesem Verfahren? Es ist lange nicht das einzige Streitthema zwischen Ender Ulupinar und dem SFCV, die Auseinandersetzung wird aktuell in mehreren Verfahren und auch staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen geführt. Diesmal aber ging es um die Nutzung der beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragenen bzw. noch einzutragenden Marken des SFCV. Ender Ulupinar, selbst Geschäftsführer der Schalke Fan Feld GmbH, hatte im August 2012 einen Lizenzvertrag mit dem SFCV geschlossen, der der Schalke Fan Feld GmbH u.a. die werbetechnische Nutzung des SFCV-Logos gestattete.

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Eigentlich mag ich mich mit diesem Thema gar nicht beschäftigen, möchte es am liebsten ignorieren und so tun als wäre dieser Club gar nicht da. Einfach Scheuklappen auf und weg. Mich beschleicht immer das Gefühl, dass jeder Gedanke, jedes Gespräch, jede Diskussion über diesen Retortenclub deren Zweck dient, nämlich ins „Rampenlicht zu treten“. Wie sagt man immer so schön: Es gibt keine negative Publicity! Das will ich ja eigentlich gar nicht, ich will denen keine Bühne bieten. Am liebsten möchte ich, dass dieses Konstrukt ganz aus dem deutschen Fußball verschwindet, nicht nur aus der ersten Liga sondern ganz. Niemand soll dort ins Stadion, niemand soll den Fernseher einschalten, niemand soll Interesse haben dort zu spielen. Dann verliert Herr Mateschitz das Interesse an seinem Spielzeug und schließt seine Filiale im deutschen Fußball. Da wir aber in naher Zukunft dort spielen und Leipzig seit dem letzten Spieltag Tabellenführer ist, stößt man zwangsläufig darauf.

Aber was genau ist denn nun eigentlich der Anstoß zu der bundesweiten Ablehnung, wieso hassen eigentlich alle diesen Aufsteiger?

Dieser Club wurde künstlich aufgepumpt, mit Geldern, die aus eigener Kraft nie hätten erwirtschaftet werden können. Da hilft es auch nichts, dass Ralf Rangnick in einem Interview mit der Süddeutschen bekannt gibt, dass dort kein Spieler mehr als drei Millionen verdienen würde. Man würde sich mit den Personalkosten gerade man im Mittelfeld der Liga befinden (siehe hierzu auch: suddeutsche.de). Selbst wenn das stimmt, dass Ihre Spieler „nur“ drei Millionen verdienen, Herr Rangnick, erklären Sie mir doch bitte einmal, welchen Verein Sie kennen, der innerhalb von sieben Jahren ein Budget zur Verfügung hat, der für das Mittelfeld der ersten Bundesliga reicht?! Abgesehen davon sollte man sich auch mal die Ablösesummen anschauen, die Leipzig zahlt, um die Spieler überhaupt zu holen. Da wird sicher auch das ein oder andere Handgeld dabei sein, um das „geringe“ Gehalt auszugleichen. Nachdem man in der Rückrunde der Saison 2015/2016 nicht auf den Aufstiegsplätzen stand, wurde in der Winterpause mehr Geld in den Kader investiert als in der ganzen Liga zwei zusammen und mehr als die meisten Bundesligisten. Nach dem Aufstieg kaufte man in der Sommerpause laut transfermarkt.de Spieler für ca. 50 Millionen.

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unter diesem Titel fand eine Diskussionsveranstaltung an diesem Wochenende in Nürnberg statt. Seit der letzten Mitgliederversammlung ist das Thema Ausgliederung in Nürnberg leider sehr aktuell. An dieser Stelle gibt es noch keine konkreten Pläne, oder ähnliches. Auf Grund der fehlenden Informationen steigt natürlich bei einigen Fans die Verwirrung, was dieses Thema angeht. Daher wollte die Initiative „Mein Club, Mein Verein“ die Anhänger des 1. FC Nürnbergs über die möglichen Konsequenzen einer Ausgliederung informieren und auch mögliche Wege aufzeigen, wie es mit einem eingetragenen Verein positiv laufen kann.

Aus diesem Grund wurden Gastredner von 1860 München, Hamburg und Schalke eingeladen. Sascha aus München schilderte dabei eindrucksvoll, wie 2001 die Konsequenzen einer Ausgliederung unterschätzt wurden. Damals hat noch niemand geahnt, wie es sich später entwickeln würde. Zu Beginn gab es die Versprechungen von vielen kleinen Investoren, so dass es nie zu eienr großen Machtfülle kommen könnte. Leider kam es dann ja anders und mittlerweile ist der Verein nur noch von einem Investor, nämlich Hasan Ismaik, auf extremste Weise abhängig.

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…steht vor der Tür. Grund für mich noch mal einen kleinen Text rauszuhauen.

Den Text schreibe ich auf dem Rückweg von unseren Freunden im Frankenland. Unterschiedlicher könnte die Gefühlslage zwischen Pokalspiel und Derby nicht sein. Während es gestern nahezu unerträglich erscheint, dass der eine den anderen raushaut, will ich am Samstag einen für die Zecken beschämenden Sieg.

So genau weiß eigentlich niemand woher diese Rivalität herkommt. Die räumliche Nähe, der Bundesligaskandal, der nächste gibt als Grund den sportlichen Erfolg der schwachgelben Ende der 80er/Anfang der 90er an während der FC Schalke sportlich zu kämpfen hatte, wieder andere sehen die Entstehung in der Zeit des Wirtschaftswunders. Mir persönlich ist Wurst, wo sie herkommt. Fakt ist, das kommende Spiel ist das wichtigste der Hinrunde. Dies haben Höwedes & Co. bitteschön auch den Neuankömmlingen zu erklären.

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